Tag

Cannondale

Browsing

Wenn das Rennrad eine Person wäre, könnte man sagen, wir führen seit Jahren eine On-Off-Beziehung. Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich 2010 mit dem Kauf eines gebrauchten Rennrades zum Radsport gekommen bin. Als ich mich dann aber nach mehr Abwechslung sehnte und das Fahren im Straßenverkehr mir persönlich auch zu gefährlich wurde, legte ich mir ein Mountainbike zu. Für ein paar Jahre hatte ich gar keine Sehnsucht mehr nach schmalen Reifen. Bis ich eines Tages wieder an einen Punkt kam, an dem ich dachte, dass langes Grundlagentraining doch angenehmer auf einem Rennrad zu absolvieren ist. Also erweiterte sich mein Fuhrpark erneut um ein Rennrad. 2020 zog dann mein erstes Gravelbike, das Cannondale Topstone, bei mir ein und die Rennradtouren wurden wieder weniger. Ihr wisst sicher, was jetzt kommt oder? Im Februar dieses Jahres feierte ich mit dem neuen Cannondale Synapse einen weiteren New Bike Day. Das Schöne an diesem Rad: Cannondale hat mit ein paar Gadgets dafür gesorgt, dass ich mich auf der Straße endlich wieder ein bisschen sicherer fühle.

Es gibt kaum etwas, was mich so glücklich macht, wie meine Zeit auf dem Mountainbike zu verbringen. Dass ich in den letzten Wochen das Grinsen kaum aus dem Gesicht bekam, lag vor allem an einer Sache: Ich durfte das neue Cannondale Scalpel HT ausgiebig auf meinen Heimstrecken testen. Was soll ich sagen? Das Rad ist eine echte Race-Rakete. Wer Lust hat, das Hardtail etwas genauer kennenzulernen, sollte sich diesen Beitrag bis zum Schluss durchlesen.

Seit vier Jahren bin ich nun auf einem Cannondale Scalpel unterwegs. Ein Bike, das gefühlt wie für mich gemacht wurde. Neben dem klassischen Race-Fully mit 100 mm Federweg, hat Cannondale damals aber auch noch eine SE Version vorgestellt. Ein Trailbike mit zusätzlichen 20 mm an Front und Heck, aber einem entscheidenden Manko: Die Lefty fehlte. Für mich einer der Gründe, weshalb ich mich damals gegen das SE entschieden habe. Anfang des Jahres hat Cannondale dann aber endlich das Scalpel Carbon SE LTD Lefty auf den Markt gebracht. Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit das Trailbike zu testen. Ob mich das Rad überzeugen konnte? Ich verrate es euch.

Wer mir auf Instagram folgt, wird es schon längst mitbekommen haben. Und auch aufmerksame Leser meines letzten Blogbeitrages werden es vielleicht bemerkt haben: Meine Cannondale Familie hat mit dem Scalpel Carbon Women’s 2 wieder Zuwachs bekommen. Dieser Beitrag wird sich aber nicht um das Bike drehen, sondern um ein ganz anderes Thema.
Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie ein Fahrrad bei einem Händler ankommt? Dass es in einem großen Versandkarton ankommt, sollte jedem klar sein, doch in dieser riesigen Kiste steckt nicht nur das Fahrrad, sondern auch jede Menge Müll. Cannondale hat genau dieses Problem in die Hand genommen und verschickt ab sofort die Räder umweltfreundlicher. Mein neues Scalpel wurde bereits in der neuen Verpackung geliefert. Somit die perfekte Gelegenheit um euch die Details zu zeigen.

Es ging einfach zu schnell. Das Bike Festival in Riva ist schon wieder Geschichte. Grund genug noch einmal darauf zurückzublicken und euch meine persönlichen Highlights zu zeigen.
Leider hat das Wetter in diesem Jahr nicht so mitgespielt, weshalb das Biken etwas zu kurz kam. Wie war das noch mal? Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung? Stimmt! Allerdings war ich sowieso schon erkältet und das Risiko kränker zu werden war mir dann doch zu groß. Zum Glück war der letzte Tag sehr sonnig und diesen habe ich auch für eine schöne Tour ausgenutzt. Die Bilder zeige ich euch gleich in diesem Beitrag.

Ja ist denn schon Weihnachten? Nein noch nicht, aber bei mir kam die Bescherung in diesem Jahr etwas früher. Ein Geschenk von mir an mich: eine echte Rakete. Dass es tatsächlich so schnell geht, hätte ich auch nicht gedacht, aber glücklicherweise scheint es doch noch Firmen zu geben, bei denen man nicht über ein halbes Jahr auf sein neues Bike warten muss.

Schon wieder ein neues Mountainbike?
Ja, wahrscheinlich wird bei dem ein oder anderen jetzt diese Frage durch den Kopf gehen, denn mein Habit ist ja noch gar nicht so alt. Allerdings habe ich mir schon immer ein leichtes Fully gewünscht. Und mal abgesehen von all dem stelle ich euch mal die nächste Frage: Hat man jemals genug Fahrräder? 😉
Warum ich mich ausgerechnet für dieses Rad entschieden habe …
Die Entscheidung für welches Rad ich mich entscheide war eigentlich recht schnell getroffen. Ich wusste, ich möchte ein Fully, das möglichst leicht ist und es sollte mit der SRAM Eagle ausgestattet sein. Mit meinem Cannondale Habit bin ich super zufrieden. Es war noch nie kaputt und ich fühle mich einfach pudelwohl, daher war klar, dass ich Cannondale treu bleiben möchte. Bei dem Wunsch nach einem Marathon Fully kommt bei Cannondale eigentlich nur ein Rad infrage: das Scalpel Si. Letztendlich entschied ich mich für das Carbon 2. Es ist wirklich gut ausgestattet und optisch hat es mir auch am besten gefallen. Da ich euch zur Ausstattung nicht jedes Teil einzeln aufzählen möchte, gibt es hier eine kleine Übersicht zum Rad.
Plötzlich doch wieder 29“?
Nachdem ich damals von 29“ auf 27,5“ gewechselt bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich mir jemals wieder ein Mountainbike mit großen Rädern kaufen werde. Aber wie sagt man so schön: Sag niemals nie! Das Rad fährt sich einfach genial! Und für die Touren und Rennen, die ich fahre ist es meiner Meinung nach genau die richtige Wahl! Nichtsdestotrotz ist das Cannondale Habit mit den 27,5“ Rädern ja nicht aus der Welt. Ich freue mich sehr jetzt immer vor der Qual der Wahl zu stehen. Ein echtes Luxusproblem!
Die erste Änderung ist gemacht!
Ich bin eigentlich kein Mensch, der an einem neuen Fahrrad viele Änderungen macht. Ich bin der Meinung, ein Rad muss einfach passen. Wenn man schon von Beginn an einige Teile tauschen muss, dann ist es vielleicht einfach nicht das Richtige. Eine Sache, die ich allerdings an allen Rädern sofort austausche, sind die Griffe. Ich liebe einfach die Silikon ESI Grips. Eventuell werde ich demnächst auch noch den Sattel austauschen, da ich mich mit dem jetzigen Prologo nicht so richtig anfreunden kann. Auf meinem Habit fahre ich derzeit einen Sattel von Fabric, mit dem ich auch die Transalp Etappe gefahren bin. 9 Stunden konnte ich schmerzfrei sitzen. Das muss schon was heißen.
Was soll ich sonst sagen? Die ersten 200 km sind geschafft. Ich bin wirklich superhappy und zugleich an jedem Tag, an dem ich nicht mit dem Rad unterwegs bin, traurig. Allerdings ist es noch zu früh um ein richtiges Fazit zu ziehen. Der erste Eindruck ist Top. Ich werde in der nächsten Saison auf jeden Fall wieder einen Beitrag zu diesem Rad veröffentlichen und euch von meiner Langzeiterfahrungen berichten.
Wie sieht’s bei euch aus? Bekommt ihr für die nächste Saison auch ein neues Bike? Wenn ja, welches? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Man sagt ja immer, Spontanaktionen sind die besten Aktionen. Das hat sich auch diese Woche wieder bestätigt. Nachdem ich die ganze Zeit davon ausging, dieses Jahr aus verschiedenen Gründen nicht zur Eurobike fahren zu können, hat es dann ganz spontan doch geklappt. Die Eurobike kam in diesem Jahr mit einem neu gestalteten Konzept. Erstmals fanden die Eurobike Festival Days statt. Das bedeutet, dass es nicht, wie noch im Jahr zuvor, nur einen Publikumstag gab, sondern gleich zwei. Zusätzlich haben die Besucher die Möglichkeit verschiedene Bikes direkt vor Ort zu testen. Insgesamt 1350 Aussteller präsentieren in Friedrichshafen neue Bikes, Komponenten, Bekleidung oder Zubehör für die kommende Saison.
Diese Messe ist einfach immer wieder ein Erlebnis. Allein schon die riesigen bis ins kleinste Detail gestalteten Messestände faszinieren mich jedes Mal aufs Neue. Auch in diesem Jahr war ich also wieder als Bloggerin für euch unterwegs um euch heute ein paar meiner Messe Highlights zu zeigen.
Wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat, sind leider einige große Marken (wie z.B. Trek, Specialized, Cube) nicht mehr auf der Eurobike vertreten. Aber ein neues Cube konnte ich ganz zu Beginn trotzdem für euch finden. Das Cube Stereo Hybrid.img_8771 img_8774Wo wir gerade beim Thema wären: Die Fahrrad Industrie konnte sich über deutliche Zuwächse freuen mit dafür verantwortlich waren vor allem E-Bikes. Und das merkte man auch deutlich auf der Messe. Nahezu an jedem Stand, an dem es Kompletträder zu sehen gab, waren E-Bikes darunter. Der Markt boomt.img_8796 img_8804 img_8868Auch Cannondale präsentierte zwei vollgefederte E-Mountainbikes: das Moterra und Moterra LT mit Bosch Motor.img_8815 img_8816 img_8817Aber auch unter den „normalen“ Bikes gab es wieder einige Hingucker. Darunter übrigens auch die Olympia Bikes von Nino Schurter und Ondrej Cink.img_8836 img_8837 img_8846 img_8897 img_8855 img_8854 img_8891Cannondale präsentierte unter anderem auch das neue Scalpel-Si, welches ich dieses Jahr am Gardasee bereits getestet habe. Wer den Bericht noch nicht gelesen hat, der findet ihn hier.img_8811Und schaut mal, das Cannondale F-Si gibt es jetzt in einem strahlenden rot, würde doch perfekt zu meinem Habit passen🙂img_8813Ein sehr interessantes Gespräch hatte ich am Stand von X-Bionic. Hier zeigte man mir die neue Black Diamond Technologie. Die erste Bekleidung mit Protektoren. Das wird vor allem für Straßenradsportler interessant sein, denn die Bekleidung schützt extrem gut vor Schürfwunden. Das Material ist fast so hart wie Diamant und nahezu unzerstörbar. Man zeigte mir, wie das Material nach einem Sturz mit 90 km/h aussieht und es ist natürlich etwas abgerieben aber eben nicht zerstört und würde die Haut somit perfekt schützen. Geplant ist diese Kollektion allerdings erst für 2018.img_8781 img_8783 img_8784 img_8785Thule präsentiert einen neuen Fahrradträger. Das Besondere: Er lässt sich in der Mitte zusammenklappen und über Rollen wie ein Trolley ziehen. Dadurch lässt er sich nicht nur platzsparender verstauen, sondern ist auch für uns Frauen eine echte Erleichterung🙂 Optional gibt es jetzt auch eine Auffahrhilfe, welche besonders gut für schwere E-Bikes geeignet ist.img_8941 img_8942 img_8945Am Stand von Tacx  gab es ein ziemlich cooles Give Away, denn Boris Krauss von Riders Illustrated zeichnete eine Karrikatur von euch auf Trinkflaschen. Ist meine Flasche nicht süß geworden?!🙂img_8823Der Eurobike Award
472 Bewerbungen wurden eingereicht, aber nur 51 Produkte wurden mit dem heiß begehrten Preis ausgezeichnet. Die zwölf Besten erhielten sogar einen Gold Award und mit dem Green Award wurden besonders nachhaltige Produkte ausgezeichnet.
Ich habe mir mal meine persönlichen Highlights herausgepickt.

Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß dass ich großer Fan der GripGrab Produkte bin. In diesem Jahr hat der dänische Spezialist es sogar geschafft, einen Eurobike Award abzuräumen. Mit dem Inside Grip wurde ein Handschuh produziert, der innen für ein besseren Halt sorgt. Auch an den Fingerspitzen wird diese Technologie verwendet, sodass der Grip auch an Schalt- und Bremshebeln vorhanden ist. Wie gut das Ganze wirklich funktioniert, möchte ich bald mal für euch herausfinden.img_8906 img_8909Auch das Label Douchebags aus Norwegen konnte einen Award mit nach Hause nehmen. Mit den Taschen „The Trail“ und „The Tour“ wird das Reisen mit dem Fahrrad neu definiert. Das Besondere an dieser Tasche: Sie kann klein zusammengeklappt werden und kann somit an Tagen, an denen man nicht damit unterwegs ist, gut verstaut werden. Erhältlich ist sie ab Frühjahr 2017.img_8925Der amerikanische Hersteller Lumen Labs integriert in seinen Fahrradhelm ein Front- und Rücklicht sowie gelbe Abbiegeblinker. Eine klasse Idee, wie ich finde, denn nichts ist wichtiger als ein Helm und mit diesem wird man definitiv nicht übersehen.img_8928Die Magura MT Trail Carbon ist eine Kombination aus MT7 und MT8. Eine leistungsstarke, aber dennoch leichte Bremse. Die blauen Akzente sind definitv ein echter Hingucker.img_8919Mein absolutes Highlight der Eurobike ist die Oi von Knog. Vor langer Zeit bin ich durch einen Beitrag im Internet auf diese Klingel aufmerksam geworden und seitdem warte ich sehnlichst darauf, dass sie endlich auf dem Markt erhältlich ist. Ab sofort gibt es die Ausrede „eine Klingel sieht uncool aus“ nicht mehr. Denn diese Klingel ist durch das dezente Design sehr unauffällig. Noch dazu gibt es sie in zahlreichen Farben. Mir persönlich gefällt sie in roségold am besten. Und ein tollen Klang hat sie übrigens auch.img_8923 img_8848Ich hatte einen großartigen Tag auf der Eurobike. Es war zwar wahnsinnig anstrengend, denn die Messe ist so groß, man bekommt so viele Eindrücke, möchte eigentlich alles sehen, aber das schafft man an einem Tag einfach nicht. Dennoch habe ich jede Sekunde genossen, als Bloggerin für euch in Friedrichshafen unterwegs zu sein. Nächste Woche erwartet euch übrigens genau wie im letzten Jahr ein Beitrag der Eurobike speziell für Frauen. Ihr dürft also gespannt sein.danny