Meine letzte Mountainbike Tour im Montafon lief ganz anders als geplant. Nichtsdestotrotz: Sie hätte besser nicht sein können! Und wenn ich mir jetzt noch mal die Bilder ansehe, komme ich aus dem Staunen kaum noch raus. Wie schön ist unsere Welt bitte? Da möchte man doch wieder zurück!
Geplant war eigentlich nur eine kleine Tour zum Stausee Kops. Von Gaschurn aus kommt ihr dort auch wirklich super hin. Der Weg führt kurz über die Silvretta Hochalpenstraße. In der zweiten Kehre geht es aber schon auf einem asphaltierten Waldweg, der mit einer gleichbleibenden Steigung von 10- 12 % nach oben führt. Am Talende sieht man schon die mächtige Staumauer. Da kommen Erinnerungen auf: Fast wie bei der ersten Etappe der BIKE Transalp 2017, die am Schlegeisspeicher im Zillertal vorbeiführte. Das ist wie mit dem Eiffelturm in Paris: Man sieht ihn und denkt, man ist gleich da, aber in Wirklichkeit ist der Weg noch weit 😉 Oben angekommen suchte ich mir ein schönes Plätzchen für eine Verschnaufpause. Der Alpengasthof Zeinisjoch liegt direkt am Zeinisbachsee. Auf einer großen Sonnenterasse mit wunderschönem Ausblick kann man sich mit leckerem Essen verwöhnen lassen.


Die Beine schrien nach mehr!

Eigentlich sollte es nach der Ankunft am Kopsstausee wieder zurück ins Hotel gehen, aber die Beine waren an dem Tag so gut drauf, dass ich mich entschloss, noch ein Stück weiterzufahren. Beim Blick auf die Karte schien der Silvretta Stausee auch gar nicht mehr so weit entfernt zu sein. Glücklicherweise war die Marathon Strecke noch immer ausgeschildert, sodass ich einfach nur den Schildern nachfahren musste. Die Strecke war wirklich wunderschön. Ich glaube die Fotos sprechen für sich.
Am Silvretta Stausee war das Wetter leider nicht mehr so schön. Durch die vielen Wolken am Himmel, kam das türkisfarbene Wasser gar nicht richtig zur Geltung.

Kein Grund um traurig zu sein..

.. denn der Rückweg nach Gaschurn führte an einem weiteren Stausee vorbei, dem Vermuntstausee. Einfach wunderschön! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen 🙂