Leicht, aerodynamisch und optimal belüftet – der ABUS AirBreaker verspricht so einiges und richtet sich damit vor allem an leistungsorientierte Radsportler. Ich war neugierig: Kann der Helm halten, was er verspricht und wie fühlt es sich an mit dem Helm eines Weltmeisters unterwegs zu sein? Mehr als drei Monate mit dem ABUS AirBreaker sind nun vergangen und ich möchte euch heute verraten, wie sich der Helm geschlagen hat und ob er mich überzeugen konnte.

Ein Helm entwickelt von Profis

Der ABUS AirBreaker wurde in Zusammenarbeit mit den Profis des Movistar Teams entwickelt und optimiert.
Der Helm ist an der Oberseite mit einer Wabenstruktur versehen, die bei Anstiegen und geringem Tempo für eine optimale Durchlüftung sorgt und bei höherem Tempo die Aerodynamik verbessert.

225 g – ein echtes Leichtgewicht

Als ich den Helm zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich wirklich positiv überrascht. Mit 225 g ist der AirBreaker der leichteste Helm, den ich je hatte und das macht sich auch auf dem Kopf positiv bemerkbar.

Frauen mit langen Haaren werden ihn lieben

Da ich besonders dicke und lange Haare habe, ist mir bei einem Helm besonders wichtig, dass er eine Aussparung für den Zopf hat. Beim AirBreaker lässt sich diese Aussparung mit einem Verstellsystem sogar noch individuell anpassen. So lässt sich der Zopf mühelos durchziehen und hat ausreichend Platz – ganz ohne ziepen.

Über das feinjustierbare Verstellrad kann für einen perfekten Sitz gesorgt werden.

FlowStraps – Top oder Flop?

Im Gegensatz zu den meisten anderen Helmen, lassen sich die Riemen des AirBreakers nicht am Ohr anpassen. Laut Hersteller bieten die sogenannten FlowStraps folgende Vorteile: Sie flattern nicht, sind aerodynamisch und besonders hautfreundlich. Ein Anpassen soll nahezu überflüssig sein. Dass die Riemen aus einem angenehm weichen, aber auch dünnem Material bestehen, kann ich bestätigen. Für meinen Kopf sind die FlowStraps aber nicht ganz ideal, da sie nicht immer am Gesicht anliegen. Hier bevorzuge ich dann doch lieber Riemen, die sich individuell einstellen lassen.

Große Farbauswahl

Den Helm gibt es in verschiedensten Farben. Da fällt die Entscheidung nicht gerade leicht. Ich trage übrigens Polarweiß. Zeitlos und passt auf alles 🙂

Quelle: abus.com

Ein ganz neues Fahrgefühl …

Nach drei Monaten im Praxistest, kann ich sagen, dass mich der Helm wirklich überzeugen konnte. Er sitzt angenehm leicht auf dem Kopf und durch die gute Belüftung kommt man unter dem Helm nicht so stark ins Schwitzen. Ich freue mich schon jetzt auf die heißen Sommertage mit diesem Helm. Mit einer UVP von 250 € ist der ABUS AirBreaker sicher kein Schnäppchen, jedoch findet man immer wieder gute Angebote, zu denen ich euch den Helm definitiv weiterempfehlen kann.

Hauptsache Helm!

An dieser Stelle möchte ich noch mal auf meinen Blogbeitrag „Ich trage einen Helm – und du?“ hinweisen. Gerade jetzt zur Corona-Zeit, wo viele Menschen da draußen wieder das Rad aus dem Keller gepackt haben, sehe ich immer wieder Menschen ohne Helm. Für mich eine unverständliche Sache, denn ein Helm kann Leben retten! 🙂

Hinweis zur Transparenz auf meinem Blog: Der ABUS AirBreaker wurde mir freundlicherweise für diesen Testbericht zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!