Es ist Viertel vor 6 am Morgen und mein Wecker reißt mich aus dem Schlaf. Ja, ihr habt richtig gelesen. Viertel vor 6. Und das während meines Urlaubes am Gardasee, wo man sich nichts Schöneres vorstellen kann als von einem Wecker geweckt zu werden. Aber der Gedanke daran, anderthalb Stunden später mit 2.500 anderen Mountainbiker am Start des Rocky Mountain Marathons zu stehen zauberte mir doch ein Lächeln ins Gesicht.
Also ab zum Frühstücksbuffet und schnell noch etwas Energie für die Berge tanken.
Um kurz nach 7 fuhr ich mit meinem Rad Richtung Start.
Um 8 Uhr fiel der Startschuss und ich machte mich auf den Weg zur Ronda Facile, die kürzeste Distanz beim Rocky Mountain Marathon. 28 km und 746 Höhenmeter warteten auf mich.
Einer der wohl schönsten Streckenabschnitte des Rennens verlief durch die Innenstadt von Arco. Hier war allerdings Slalom um die Fußgänger angesagt, denn in Italien wird selbst für ein Radrennen nichts abgesperrt.
Unterwegs lernte ich die liebe Moni kennen und wir konnten glücklicherweise das Rennen gemeinsam zu Ende fahren.
Überraschenderweise landete ich auf dem 11. Platz bei den Frauen meiner Altersklasse. Dafür, dass ich in letzter Zeit so wenig trainiert habe, bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Leistung.
Natürlich waren auch einige Profisportler beim Rennen mit am Start: Alban Lakata, Urs Huber, Jaroslav Kulhavý und sogar Jolanda Neff, mit der ich noch schnell ein Foto im Ziel machen konnte. Ein Tag der auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.
Beim nächsten Mal möchte ich dann eventuell die Ronda Piccola in Angriff nehmen. Bis dahin heißt es fleißig weitertrainieren!
P.S: Nach dem Rennen gab es natürlich einen eiskalten Milchshake von der besten Eisdiele in ganz Riva del Garda (Gelateria Flora). Yummy!

6 Kommentare
Sehr coole Eindrücke. Einfach toll!
und wie hast Dich gefühlt am Morgen beim Aufstehen – sehr aufgeregt/nervös gewesen bei so vielen Teilnehmern und Leuten drumherum?
Total! Ich bin vor jedem Rennen immer wahnsinnig nervös und kann vorher fast gar nichts essen 😀
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nimmst dann während des Rennens noch was ordentlich zu Dir?
Ne bei Kurzstrecken nichts, außer eben XenoFit oder Isostar in der Flasche…