Es ist 7 Uhr morgens und ich werde wach. Eigentlich hätte der Wecker erst in einer Stunde geklingelt, aber ich kann vor Aufregung nicht mehr schlafen. Heute stand das zweite Rennen der Saison an. Der Saarschleifen Bike Marathon in Orscholz ist inzwischen wie ein jährliches Ritual für mich. Ich merke, wie ich beim Frühstück immer nervöser werde. Ich verstehe eigentlich gar nicht weshalb, denn alles was ich will, ist Spaß haben. Aber das Feeling bei einem Rennen ist natürlich jedes Mal etwas Besonderes und da gehört ein wenig Aufregung dazu, denke ich. Vor allem, wenn die Teilnahme an Marathons nichts Regelmäßiges ist.
Nachdem ich im letzten Jahr noch gemeinsam mit meiner Arbeitskollegin beim Firmen Cup an den Start ging (Bericht vom letzten Jahr findet ihr übrigens hier), musste ich mich dieses Jahr leider wieder alleine durchkämpfen. Was ein Glück, dass ich gleich am Start auf Samira traf, die ich letztes Jahr beim Erbeskopfmarathon kennenlernte und so auch heute mit ihr einige Streckenabschnitte gemeinsam fahren konnte.
Das Rennen verlief wie jedes Jahr von Orscholz aus nach Saarhölzbach, von Saarhölzbach nach Mettlach und von dort aus wieder hinauf nach Orscholz. Und was mich in diesem Jahr besonders gefreut hat, das viele Techniktraining in letzter Zeit hat mich wirklich weitergebracht und ich musste bergab keine einzige Passage schieben 🙂 Ich war übrigens heute mit einer versenkbaren Sattelstütze unterwegs, davon werde ich euch demnächst auch mal noch näheres berichten. Mein Habit hatte heute auch Premiere, denn es kam das erste Mal im Rennen zum Einsatz. Nach wie vor bin ich verliebt in dieses Rad. Es ist einfach so komfortabel und auch wenn es ein paar Kilo mehr wiegt als ein Hardtail, mit einem Hardtail hätte ich definitiv nicht so viel Spaß unterwegs gehabt wie mit diesem Fully, vor allem auf den Trails nicht.
Mit meiner Leistung heute war ich mehr oder weniger zufrieden. Technisch gesehen ja, denn ich bin bergab alle Trails gefahren, auf denen andere schon geschoben haben, aber von der Ausdauer gesehen, nein. ABER ich werde nächstes Jahr wieder kommen und bis dahin hab ich ja nochmal 365 Tage Zeit härter an mir zu arbeiten 🙂 Wir sehen uns also 😉 !

1 Comment
Dass der Spaß an der Sache im Vordergrund steht, finde ich großartig.