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	Kommentare zu: 1,50 m für mehr Sicherheit im Straßenverkehr	</title>
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		<title>
		Von: Bego		</title>
		<link>https://cyclingsunday.com/150-m-fuer-mehr-sicherheit-im-strassenverkehr/#comment-630</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bego]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 09:22:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Etwas verpätetes Feedback dazu. Ich bin selbst Radfahrer und Autofahrer. Pauschalisierungen a la alle Radfahrer/Autofahrer verhalten sich so und so finde ich unpassend. Nicht alle Autofahrer umfahren riskant und nicht wenige Radfahrer umgehen die für sie gedachten Sicherheitsempfehlungen selbst indem sie rechts überholen oder sich durch stauende Autos schlängeln.

Die vorherige Regel war schwammig, aber wenn man die aktuelle exakt so befolgen sollte wie sie geschrieben steht gibt es in meinem Umfeld Straßen in denen einzelne Radfahrpendler den Berufsverkehr zum Erliegen bringen könnten. Mein Arbeitsweg führt durch Essen (NRW) und hier gibt es Straßen, wo man als Radfahrer weder sinnvoll auf den Bürgersteigen fahren kann und auf den Straßen nicht genug Platz ist, dass Autos sinnvoll überholen können. Zumindest nicht im Berufsverkehr. Das Gefühl als Radfahrer eine Autokolonne hinter sich zu haben, die auf eine passende Überholgelegenheit wartet und sich langsam cm für cm ranschleicht ist natürlich nicht schön.

Deshalb ist das Gesetz für mich leider etwas Aktionismus, der sich besser anhört als er sich mancherorts umsetzen lassen wird. Das ganze noch damit zu bewerben, den Verkehr mobiler, flexibler und grüner zu gestalten indem man zum Radfahren animiert ist fast schon Hohn. Und leider ist auch der Beitrag des SR etwas am Ziel vorbei. Rennradfahrer (Kategorie: Sportler), die gerne mal 30-35 km/h fahren bremsen den Verkehr vielleicht nicht signifikant und man kann als Autofahrer schlimmstenfalls auch mal ein paar Kilometer hinterherfahren. Innerorts sieht das mit Einkäufern, Pendler, also der Gruppe an Radfahrern, die ihr Rad um von A nach B zu kommen nutze, schon mal anders aus. Bei leichter Steigung kann da die Geschwindigkeit auch mal unter 10 km/h fallen.

Lösung? Es gibt Ansätze von Radfahrschnellwegen in verschiedenen Bundesländern. Wenn man sich mal anschaut wie wenig da in den letzten 20 (!) Jahren passiert ist sieht man aber auch welche Priorität Radfahrer für Städte wirklich haben. Ein Gesetz anpassen und damit werben ist einfach, Infrastruktur ausbauen aber ist aufwändig. Schwierige Organisation aufgrund vieler kleiner Teilstücke lass ich nicht gelten, in anderen Bereichen geht es ja auch. Natürlich ist das eine Frage des Geld-in-die-Hand nehmens.

So, länger geworden als gewollt und auch etwas abgeschwiffen, aber der Beitrag war mir jetzt doch ne Weile im Kopf und wollte kommentiert werden. Grundidee gut, Umsetzbarkeit für mich stellenweise fraglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas verpätetes Feedback dazu. Ich bin selbst Radfahrer und Autofahrer. Pauschalisierungen a la alle Radfahrer/Autofahrer verhalten sich so und so finde ich unpassend. Nicht alle Autofahrer umfahren riskant und nicht wenige Radfahrer umgehen die für sie gedachten Sicherheitsempfehlungen selbst indem sie rechts überholen oder sich durch stauende Autos schlängeln.</p>
<p>Die vorherige Regel war schwammig, aber wenn man die aktuelle exakt so befolgen sollte wie sie geschrieben steht gibt es in meinem Umfeld Straßen in denen einzelne Radfahrpendler den Berufsverkehr zum Erliegen bringen könnten. Mein Arbeitsweg führt durch Essen (NRW) und hier gibt es Straßen, wo man als Radfahrer weder sinnvoll auf den Bürgersteigen fahren kann und auf den Straßen nicht genug Platz ist, dass Autos sinnvoll überholen können. Zumindest nicht im Berufsverkehr. Das Gefühl als Radfahrer eine Autokolonne hinter sich zu haben, die auf eine passende Überholgelegenheit wartet und sich langsam cm für cm ranschleicht ist natürlich nicht schön.</p>
<p>Deshalb ist das Gesetz für mich leider etwas Aktionismus, der sich besser anhört als er sich mancherorts umsetzen lassen wird. Das ganze noch damit zu bewerben, den Verkehr mobiler, flexibler und grüner zu gestalten indem man zum Radfahren animiert ist fast schon Hohn. Und leider ist auch der Beitrag des SR etwas am Ziel vorbei. Rennradfahrer (Kategorie: Sportler), die gerne mal 30-35 km/h fahren bremsen den Verkehr vielleicht nicht signifikant und man kann als Autofahrer schlimmstenfalls auch mal ein paar Kilometer hinterherfahren. Innerorts sieht das mit Einkäufern, Pendler, also der Gruppe an Radfahrern, die ihr Rad um von A nach B zu kommen nutze, schon mal anders aus. Bei leichter Steigung kann da die Geschwindigkeit auch mal unter 10 km/h fallen.</p>
<p>Lösung? Es gibt Ansätze von Radfahrschnellwegen in verschiedenen Bundesländern. Wenn man sich mal anschaut wie wenig da in den letzten 20 (!) Jahren passiert ist sieht man aber auch welche Priorität Radfahrer für Städte wirklich haben. Ein Gesetz anpassen und damit werben ist einfach, Infrastruktur ausbauen aber ist aufwändig. Schwierige Organisation aufgrund vieler kleiner Teilstücke lass ich nicht gelten, in anderen Bereichen geht es ja auch. Natürlich ist das eine Frage des Geld-in-die-Hand nehmens.</p>
<p>So, länger geworden als gewollt und auch etwas abgeschwiffen, aber der Beitrag war mir jetzt doch ne Weile im Kopf und wollte kommentiert werden. Grundidee gut, Umsetzbarkeit für mich stellenweise fraglich.</p>
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		<title>
		Von: In Case You Missed It 03/2020 &#124; velo/vivre		</title>
		<link>https://cyclingsunday.com/150-m-fuer-mehr-sicherheit-im-strassenverkehr/#comment-629</link>

		<dc:creator><![CDATA[In Case You Missed It 03/2020 &#124; velo/vivre]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 14:52:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] hat Anfang März ein &#8211; leider immer aktuelles &#8211; Thema aufgegriffen und über den Überholabstand von Autofahrern zu Radfahrern geschrieben. Neben dem Artikel ist dort auch ein sehenswerter Beitrag des SR [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] hat Anfang März ein &#8211; leider immer aktuelles &#8211; Thema aufgegriffen und über den Überholabstand von Autofahrern zu Radfahrern geschrieben. Neben dem Artikel ist dort auch ein sehenswerter Beitrag des SR [&#8230;]</p>
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