Alternativen zum Mountainbiken

Das gibt’s doch gar nicht. Jetzt warte ich schon seit Wochen vergeblich auf besseres Wetter und so langsam sollte sich auch der Frühling mal auf den Weg machen. Ihr wisst ja, ich bin ein richtiger Schönwetterfahrer. Nachdem sich letzten Samstag endlich mal kurz die Sonne zeigte, fing es natürlich diese Woche wieder an zu schneien. Ein Alternativsport zum Biken muss her. Also was mache ich eigentlich, wenn’s mal nicht raus auf die Trails geht?

  1. Fitnessstudio
    Anfang des Jahres habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Das ist für mich die erste Alternative, die ich wähle, wenn ich mal nicht auf’s Rad kann. Zum Glück bietet mein Fitnessstudio genau wie viele andere ein umfangreiches Kursprogramm an. Das kann ich jedem empfehlen, der keinen Spaß daran hat, an den Geräten Gewichte zu stemmen. Ich besuche regelmäßig Kurse: Egal ob Bauch-Beine-Po, Pilates, Yoga, Zumba, Wirbelsäulengymnastik, es ist für jeden etwas dabei.
  2. Yoga oder Pilates
    Durch meine Kurse im Fitnessstudio bin ich auf Yoga und Pilates aufmerksam geworden. Wer glaubt, Yoga sei langweilig oder fordere einen nicht heraus, hat falsch gedacht. Selbst Yoga kann richtig anstrengend sein. Hier kommt es besonders auf die langsame Ausübung der einzelnen Übungen an. Wer keine Lust auf die zusätzlichen Entspannungsübungen hat, dem empfehle ich Pilates. Noch eine Nummer anstrengender, aber es macht trotzdem riesigen Spaß. Ihr werdet überrascht sein, wie beweglich ihr mit der Zeit werdet. Übrigens findet ihr auf Youtube super Anfängerkurse, die ihr einfach Zuhause vor der Couch machen könnt.Yoga
  3. Core-Training
    Was sich heutzutage ganz professionell Core-Training nennt, ist einfach ein Workout zur Stärkung der Kernmuskulatur. Besonders eure Rückenmuskulatur solltet ihr als Radfahrer nicht vernachlässigen. Auch hierzu findet ihr online viele verschiedene Übungen.
  4. Wandern
    Wie wär’s wenn ihr einfach mal die Trails, die ihr sonst immer mit dem Bike erkundet, zu Fuß lauft? Ich bin zwar nicht der größte Wanderfan, aber ab und an ist das doch eine gute Alternative zum Biken. Auch wandern sollte man nicht unterschätzen, es kann richtig anstrengend sein und gerade das Saarland hat in diesem Bereich viel zu bieten. Und ich verspreche euch, hinterher wird die Vorfreude, dort mit dem Mountainbike zu fahren noch viel, viel größer sein.Wandern
  5. Faszientraining mit der Blackroll
    Nach all den verschiedenen Möglichkeiten zum Muskelaufbau darf aber auch das Faszientraining nicht fehlen. Hierzu nutze ich natürlich meine Blackroll. Das perfekte Tool zur Selbstmassage.IMG_9492
  6. Regeneration 🙂
    Und wenn wirklich gar nichts mehr hilft, dürft ihr auch ruhig mal nichts machen, denn auch die Regeneration ist ein wichtiger Trainingsbestandteil 🙂

Was sind eure Alternativen zum Mountainbiken? Oder lasst ihr euch von schlechtem Wetter nicht abschrecken und fahrt trotzdem? Ich freue mich auf eure Antworten.

6 Gedanken zu “Alternativen zum Mountainbiken

  1. Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung – wie es so schön heißt 😉 Zur Not kommt es halt zu „biking&hiking“ – ist mir letzten Winter oft passiert, dass ich mal 3km mit dem MTB wandern musste, weil das richtiger Tiefschnee war, der sich fast bis zum Gipfel hartnäckig hielt. Im Moment laufe ich aber fast nur noch. Dann kommt das Bike wieder nach dem „Jahreshöhepunkt“ zum Einsatz, quasi zur Regeneration. Ich freue mich schon auf die kühlen Sommertrails 🙂

  2. Skitouren gehen. Einfach mal im Winter die traumhaften Berge im weißen Kleid genießen. Wunderbares Grundlagentraining, Höhentraining und Spaß bei der Abfahrt im Tiefschnee…
    Es gibt zum Bikern glaube ich keine schönere Ergänzung. Vor allem, wenn man im Winter Orte besucht und Berge besteigt, die man schon mal mit dem Bike gesehen hat…

  3. da kann ich dem Carsten nur zustimmen. man muss das Schönst und beste aus der Situation machen. Wobei ich persönlich noch lieber Ski fahre als Bike – also ist´s für mich was noch angenehmeres, wenn ich in der weissen Jahreszeit skifahren gehen kann.

  4. Naja, um Skitouren machen zu können braucht man aber auch die entsprechende Topographie. Das ist im Saarland schon eher schwierig 😉
    Ich widme mich im Winter verstärkt dem Athletik- und Koordinationstraining und habe voriges Jahr ebenfalls Yoga für mich entdeckt.
    Das Athletiktraining habe ich bei meinem ersten Rennen dieses Jahr auch schon positiv bemerkt. Da jetzt aber unser Hallentraining vom Verein vorbei ist – die Bike-Saison geht schließlich wieder los – heißt es jetzt wohl dranbleiben.
    Ziel ist aufjedenfall mindestens 1x pro Woche Athletiktraining und/oder Yoga zu machen.

    1. Du hast Recht-man muss das beste aus der Topographie bzw. aus der gebotenen Umgebung machen. Da wir schon recht hoch liegen – wohne schon auf über 700 m, hat`s bei uns schon etwas öfters Schnee im Winter. Deshalb bietet sich eben Wintersport an, insbesondere auch Skilanglauf schon fast direkt vor der Haustür. Nun freu ich mich aber auch wieder auf die feinen Trails – auch direkt von der Haustür weg – und die Saison nun zum Osterwochenende eingeleitet – Gott sei dank nicht alles verlernt.

      Und als Ergänzung ist Koordinations- und Athletiktraining / Yoga sicher gut, mach ich schon seit Jahrzehnten – und hilft immer viel-man erlernt neues schneller, schützt vor Verletzungen – man fällt seltener und wenn, geschmeidiger.
      Ride on

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