50 Tage Ernährungschallenge + leckeres Rezept

Abnehmen, eine gesündere Ernährung, mehr trinken … Wer kennt diese guten Vorsätze zu Beginn des Jahres nicht. Auch ich nehme mir solche Dinge jedes Jahr vor und halte sie letztendlich nie ein. Genau aus diesem Grund habe ich mir dieses Jahr nichts vorgenommen, doch als der deutsche Profi Mountainbiker Tim Böhme zu seiner 50 Tage Ernährungschallenge aufrief, entschied ich mich mitzumachen. Denn die Regeln sind wirklich einfach. Anfang Januar habe ich also begonnen und diese Woche war das Ziel erreicht. Hat es was gebracht? Das verrate ich euch gleich. Zuerst möchte ich mit den 5 goldenen Regeln beginnen (eine ausführliche Erklärung gibt’s hier).

  1. Vermeide Weißmehl
  2. Vermeide Süßigkeiten und Zucker
  3. Nimm drei Stunden vor dem Schlafengehen, die letzte Mahlzeit zu dir
  4. Vermeide Alkohol
  5. Vermeide minderwertige Lebensmittel (Fertiggerichte)

Euer Ziel ist also eine ausgewogene Ernährung von 60% Kohlenhydraten, 20% Fette und 20 % Eiweiß. Für mich persönlich lassen sich drei dieser Regeln ganz leicht umsetzen und mit zwei habe ich etwas zu kämpfen. Weißmehl zu vermeiden ist kein allzu großes Problem. Zu Weißbrot und Pasta findet ihr wirklich gute Alternativen wie Vollkornbrot, Dinkel, Vollkornreis oder Kartoffeln. Schaut mal bei dm vorbei, dort gibt eine große Auswahl an solchen Produkten.
Drei Stunden vor dem Schlafengehen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen ist auch halb so wild. Als kleiner Tipp: Putzt euch einfach nach dem Essen die Zähne, dann kommt ihr auch nicht in Versuchung zwischendurch wieder etwas zu naschen.
Kein Alkohol zu trinken ist für mich wohl die leichteste Regel, da ich sowieso kaum etwas trinke. ABER Süßigkeiten und Fertiggerichte zu vermeiden war eine wirkliche Herausforderung, die mir auch nicht immer geglückt ist. Man sagt immer, irgendwann würde die Lust auf Süßigkeiten vergehen, aber bei mir wird sie nie vergehen :-). Ich habe einen Bürojob und all meine Leser, die auch im Büro arbeiten, werden es vielleicht kennen. Da haben Kollegen Geburtstag und dann gibt es Kuchen. Ab und zu kommen Kollegen mit einer Tüte Gummibärchen oder einem Schokoriegel vorbei. Da fällt es nicht gerade leicht, nein zu sagen. Und auch in den Mittagspausen muss es oft mal etwas schneller gehen und somit greift man gerne zu Fertiggerichten, auch wenn man weiß wie ungesund diese eigentlich sind. Ihr wisst wovon ich rede oder 😉 ? Und mit Sicherheit werdet ihr auch mal zum Essen eingeladen, dann isst man eben, was auf den Tisch kommt. Nach den 50 Tagen kann ich aber sagen, diese fünf Regeln zu beherzigen ist das Beste, was ihr machen könnt. Ihr werdet euch wirklich fitter fühlen. In den 50 Tagen habe ich fast 2 kg abgenommen. Das Gewicht zum Start der Saison zu optimieren ist also gar nicht so schwer. Und eins habe ich auch gelernt: Macht euch nicht so viel Stress! Am Anfang habe ich die Lebensmittel bis auf’s Gramm genau abgewogen und die Kalorien gezählt. Dadurch habt ihr zwar eine gute Übersicht wie viele Kalorien manche Lebensmittel eigentlich haben, aber es kann schnell passieren, dass ihr euch zu sehr unter Druck setzt. Damit kommt ihr auch nicht schneller ans Ziel…

Zu guter Letzt habe ich noch ein schnelles, einfaches, aber dennoch super leckeres Rezept für euch 😀 Protein Pancakes, yummy.
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IMG_3015Ihr braucht dazu: 2 Eier, 2 Esslöffel Haferflocken, 20 g Proteinpulver in einer Geschmacksrichtung eurer Wahl (ich nehme am liebsten Vanille) und 1 TL Backpulver.
Das alles zu einem glatten Teig verühren und nach Bedarf noch einen Schuss Milch dazugeben. Wer möchte kann sich in die Pancakes ein paar Apfelstückchen legen. Das schmeckt vor allem in Kombi mit Zimt super lecker und macht vor allem wahnsinnig satt. Die Portion reicht für eine Person 🙂
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2 Gedanken zu “50 Tage Ernährungschallenge + leckeres Rezept

  1. ha, dann hab ich ja die Challenge bewältigt, ohne von ihr zu wissen. übrigensbringt Vollkorn – nsbesondere Weizenvollkorn auch keinen großen Unterschied zu Weissmehl, da der glykämische Index bei beiden nahezu idntisch ist – bei Weizenprodukten generell deutlich höher ist als bei Haushaltszucker.

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